Herzlich Willkommen bei den Freien Demokraten Mönchengladbach

Wer den Bürger ernst nimmt, macht ihn stark.

Wer den Bürger ernst nimmt, versteht ihn als Partner.

 

Es ist unser Verständnis von lokaler Politik, Verfahren für die Bürgerinnen und Bürger transparent und nachvollziehbar zu machen und ihnen so die Chance zu geben, sich aktiv einzubringen.

 

Kerngedanke liberaler Politik ist, die Bürgerschaft mehr am politischen Prozess zu beteiligen.

Gab es früher lediglich schriftliche Anhörungen und Bürgerversammlungen, werden jetzt in unserer Stadt verschiedenste - auch digitale - Formate von Bürgerbeteiligungen zunehmend eingesetzt. Durch Rats-TV sind die politischen Diskussionen transparenter geworden und durch die sozialen Medien melden sich wesentlich mehr Bürger zu Wort. Die aktuelle Ratsmehrheit wird nicht müde zu betonen, dass es noch nie so viel Bürgerbeteiligung gab wie heute. Aber: Verwaltung, CDU und SPD suchen sich immer noch ganz genau aus, wo der Bürger beteiligt wird und wo nicht.

 

In unserem Verständnis ist es Aufgabe der Politik, Verfahren für die Bürgerinnen und Bürger transparent und nachvollziehbar zu machen und ihnen so die Chance zu geben, sich aktiv einzubringen. Bürgerbeteiligung macht nur dann Sinn, wenn man die Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt. Eine Beteiligung, wie wir sie uns vorstellen, gibt den Menschen unserer Stadt die Möglichkeit, aufgrund einer vollständigen Informationslage zwischen oft widerstreitenden Interessen sachlich abwägen zu können. 

 

Eine solche Bürgerbeteiligung reduziert die Beteiligung nicht nur auf die Vorstellung vorgefertigter Planungen aus dem Baudezernat, sie lässt den Bürgern auch Raum für eigene Ideen.

 

Bürgerbeteiligung, die wir uns vorstellen, hat nicht nur das Format einer Diskussionsveranstaltung oder Kommentarfunktion an einer digitalen Pinnwand, sie geht viel weiter. Sie qualifiziert gute Ideen der Bürgerinnen und Bürger bis zur Entscheidungsreife und mustert sie nicht im Vorfeld mit Totschlagargumenten aus.

 

Wer den Bürger ernst nimmt, der handelt für die Stadt und im Sinne ihrer Bürgerinnen und Bürger. Dazu wollen wir mit unserem Programm und unseren Forderungen für die kommende Wahlperiode des Stadtrats in Mönchengladbach beitragen.

Mo

10

Mai

2021

FDP nominiert Andreas Terhaag und Daniel Winkens für NRW-Landtagswahlen 2022

39 Mitglieder der FDP folgten am Samstag der Einladung zu zwei Sitzungen, der Kreiswahlversammlung und dem anschließenden ordentlichen Kreisparteitag.

Angemietet wurde der Kaisersaal, um Corona konform die entsprechenden Sitzabstände einzuhalten. Gleich zwei junge Kandidaten, die beide mit starken Vorstellungen aufwarteten, bewarben sich um den Wahlkreis Süden, Sascha Horn und Daniel Winkens. Das Rennen machte letztendlich Daniel Winkens mit 26 Stimmen.

 

Sascha Horn, 36 Jahre, Vertriebsingenieur, ist Vorsitzender des Ortsverbands Nord sowie Sportpolitischer Sprecher und Koordinator des städtischen Sport-Ausschusses. In der letztjährigen Kommunalwahl holte er das für die FDP beste Ergebnis im Wahlkreis Wickrath- Land. Dies bewog ihn letztendlich dazu, für ein Landtagsmandat zu kandidieren.

Seine politischen Schwerpunkte sieht er in den Bereichen Digitalisierung, Bildung, Sport und Energie. Die derzeitige Pandemie zeige, wie wichtig u. a. diese Themen seien. Jedoch dürften die weiteren Bereiche selbstverständlich nicht vernachlässigt werden. Das bevölkerungsstärkste Bundesland müsse in diesen Punkten eine Vorreiterrolle übernehmen, so Sascha Horn. Neben der Politik ist Sascha Horn Vorsitzender des SV Wickrathberg und Ehrenamtsbeauftragter im Fußballkreis Mönchengladbach/ Viersen.

 

Daniel Winkens, 30 Jahre, Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Abgeordneten im Landtag NWR, ist Schriftführer im Kreisvorstand, stellvertretender Vorsitzender im Ortsverband Süd.

Vor fünf Jahren kandidierte er bei den Landtagswahlen für den Wahlkreis Rheydt-Odenkirchen-Wickrath-Giesenkirchen-Lürrip. Er erreichte für die FDP ein hervorragendes Ergebnis von 13,1% der Stimmen. Da Nordrhein-Westfalen und damit auch Mönchengladbach im Herzen Europas lägen, habe der Ballungsraum eine zukunftsfähige Politik verdient, so Daniel Winkens. Es brauche eine Politik, die einen Ausgleich zwischen gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen, umwelttechnischen und wirtschaftlichen Interessen schaffe. Daher setze er sich ein für den Ausbau der Bildungslandschaft, Digitalisierung, Erhöhung der KITA-Plätze, Umwelt- und Artenschutz.

Als Büroleiter des Abgeordneten Andreas Terhaag konnte er an der Gestaltung einer bisher richtungsweisenden Politik im Landtag aktiv mitwirken und sieht Nordrhein-Westfalen auf dem richtigen Weg durch die Koalition von CDU und FDP.

 

Andreas Terhaag, 53 Jahre, kandidierte erneut für den Landtag auf Vorschlag des Wahlkreises Nord. Seit sechs Jahren sei er Abgeordneter im Landtag NRW als Sprecher für Sport und im Ausschuss für Umwelt. Er freue sich, dass der in 2017 mit der CDU geschlossene Koalitionsvertrag in den wichtigsten Punkten umgesetzt wurde. Trotz oder gerade wegen der Pandemie sei wichtig gewesen, dass eine liberale, wirtschaftsorientierte und für die Grundrechte eintretende Partei mitregiere. Die Schulpolitik sei zwar mittlerweile auf einem guten Weg, in der Pandemie habe sich jedoch gezeigt, dass die Digitalisierung in der Vergangenheit sträflich vernachlässigt wurde.

 

Als sportpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion sehe er auch sehr gut, zu welchen Schäden die Pandemie im Sport geführt habe, führte Andreas Terhaag weiter aus. Sportvereine stünden durch große Mitgliederverluste vor dem Aus. Das Engagement der Ehrenamtlichen in Vereinen sei vielfach gesunken. Sorgen bereiteten ihm die Defizite beim Schwimmen. Bei ein bis zwei Jahrgängen von Kindern sei bisher kein Schwimmunterricht möglich gewesen. Das wird alles Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen, die Vereinswelt, und letztlich auch auf den Spitzensport haben. Diese Fehler und Erkenntnisse müssen aufgenommen werden, so Andreas Terhaag. Sie müssten analysiert und für ein mögliches erneutes Auftreten einer Pandemie in die Pläne eingebaut werden. Daran wolle er mitarbeiten.

 

Andreas Terhaag gelang es, u. a. enorme Fördersummen insbesondere für die Sportvereine seiner Heimat Mönchengladbach zu erreichen. Auch in Zukunft wird er sich dafür einsetzen. Mit 36 Stimmen erzielte er ein beachtliches Ergebnis.

 

Zu Beginn des ordentlichen Kreisparteitags vermeldete Kreisvorsitzender Andreas Terhaag gute Nachrichten. Der Mitgliederbestand erhöhte sich innerhalb eines Jahres um 26 Personen. Durch eine Karteibereinigung gehören der FDP nun 205 Mitglieder an, weitere fünf Personen befinden sich im Aufnahmeverfahren. 

 

Positive Informationen kamen auch von Schatzmeister Stefan Dahlmanns. Durch solides Wirtschaften konnte, trotz intensiven Kommunalwahlkampfs im letzten Jahr, ein Finanzpolster aufgebaut werden. Für die kommende Bundestagswahl sind die Liberalen gut ausgestattet. Kassenprüfer Bernd Lamers bat um Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung, die einstimmig erteilt wurde. Mit Peter König wurde im letzten Jahr ein guter Kandidat nominiert, so Andreas Terhaag.  Bereits seit Beginn des Jahres hat er gemeinsam mit Gertrud Müller zahlreiche Termine absolviert und eine gute Pressearbeit absolviert. Das Wahlkampfteam befindet sich ebenfalls aktiv in der Planung.

 

Ein Stammtisch für alle Mitglieder sei eingeführt worden, erläuterte Andreas Terhaag weiter. Die Vortragsreihe „Live&Liberal“ fand bereits mehrmals mit namhaften Gästen aus der Politik statt. In Planung sind derzeit Veranstaltungen mit Gästen wie Otto Fricke, Kathrin Helling-Plahr, Dietmar Brockes und Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Monatlich erscheint ein Newsletter mit aktuellen Nachrichten aus der Partei.

 

Der neue Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Martino Bechara nutze die Gelegenheit zu einer kurzen Vorstellung. Er sicherte Peter König die Unterstützung der Juli’s im Bundestagswahlkampf zu. Im kommenden Jahr können auch Andreas Terhaag und Daniel Winkens auf die Hilfe der Jugendorganisation zählen. Der Bericht der Fraktionsvorsitzenden Nicole Finger fiel pandemiebedingt in diesem Jahr aus.

Mo

03

Mai

2021

Terhaag: Mit krisensicherem Handlungskonzept für Sport leichter durch Pandemien kommen

Studie zu Gesundheitseffekten durch Sport in der Pandemie

 

Die Fraktionen von FDP und CDU setzen sich für eine Studie ein, die Gesundheitseffekte durch Sport während der Pandemie untersuchen soll. Dazu sollen Experten verschiedener Fachbereiche eingeladen werden. Der Landtag hat der Initiative der NRW-Koalition zugestimmt. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Andreas Terhaag:

 

„Sport und Bewegung stärkt die individuelle Fitness und leistet somit einen präventiven Beitrag für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Als Sportland Nr. 1 verfügt Nordrhein-Westfalen über eine funktionstüchtige und breit aufgestellte sportliche Infrastruktur - sowohl im Indoor- wie auch im Outdoor-Bereich. Der organisierte Sport füllt sie mit Leben. Von diesem großen Einsatz profitieren unsere Kinder und Jugendlichen sowie unsere Reha-Sport-Patienten besonders.

 

Die gesamte Sportwelt leidet derzeit unter den Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Ich bin davon überzeugt, dass Sport und Bewegung als Schutzschild in pandemischen Lagen wirkungsvoll genutzt werden kann. Sport und Bewegung muss daher in künftigen pandemischen Situationen als proaktives und präventives Instrument zum Einsatz kommen.

 

Mit einer wissenschaftlichen Studie zur präventiven Wirkung von Sport in einer Pandemie sorgen wir für eine belastbare Faktenbasis für zukünftige politische Entscheidungen. Denn wir Freien Demokraten wollen eine krisensichere Strategie für den Sport in NRW und klare Perspektiven für unsere Sportlerinnen und Sportler. Darauf sind alle Aktiven im Amateursport, aber auch vor allem in unserem hervorragenden Spitzensport angewiesen.“

Mo

26

Apr

2021

Keine Ausgrenzung von behinderten Kindern bei der Bildung

FDP-Bundestagskandidat Peter König spricht mit Vertretern von "Gemeinsam Leben und Lernen Mönchengladbach e.V."

 

„Das Thema Inklusion muss in der Gesellschaft verankert werden. Alle Kinder mit Behinderung haben das Recht auf ein inklusives Schulsystem“, so Dagmar Peters, Vorsitzende des Vereins „Gemeinsam Leben und Lernen Mönchengladbach e.V.“. Ihr Vertreter Rolf Tietenberg ergänzt, dass Eltern behinderter Kinder sich mehr Austausch mit den politisch Verantwortlichen wünschen.

 

Die jüngste Tochter von Dagmar Peters wurde vor 27 Jahren mit einer Lernbehinderung geboren. Sie ging in die Gesamtschule Volksgarten und hat den Schulabschluss nach der 9. Klasse. Weiterführende Schulen nahmen zum damaligen Zeitpunkt nur selten behinderte Kinder auf. Dem Ehepaar Peters, Eltern von vier Töchtern, war wichtig, dass ihr Kind auch als Erwachsene am allgemeinen Leben teilnehmen konnte, zumal sie es zur Selbständigkeit erzogen hatten. „Leider war es nicht möglich, am ersten Arbeitsmarkt eine geeignete Ausbildungsstätte zu finden. Zurzeit arbeitet unsere Tochter bei Hephata“, berichtet Dagmar Peters.

 

Der jüngste von drei Söhnen von Rolf Tietenberg kam vor 13 Jahren mit Trisomie 21 zur Welt. In den Kindergarten durfte der Junge noch in die Regeleinrichtung im Nachbarort.  Weil die wohnortnahe Grundschule ihn nicht aufnehmen konnte, kam er in die Montessori-Grundschule. „Dort wurde er seinen Neigungen entsprechend gut gefördert“, teilt Rolf Tietenberg mit.

 

Inzwischen besuche der Sohn die Theo-Hespers-Gesamtschule, in der inklusiver Unterricht ebenfalls erfolgreich umgesetzt wird.

 

Die Aufnahme behinderter Kinder an Grundschulen erfolgt zumeist ohne größere Probleme. Schwieriger wird es ab der 5. Klasse beim Wechsel in die weiterführende Schule, so die Erfahrungen. Viele Schulen haben keine Inklusionskonzepte, auch Sonderschulpädagogen fehlen. Aus Sicht von Dagmar Peters und Rolf Tietenberg wäre es erstrebenswert, die Lehrerausbildung zu ergänzen, damit der Umgang mit behinderten Kindern einfließen kann.

 

Wie die beruflichen Perspektiven seien, möchte Peter König, Bundestagskandidat der FDP, wissen. „In Mönchengladbach gibt es gute Integrationsfachbetriebe, die auch ausbilden“. Dagmar Peters bedauert, dass es noch zu wenige sind.

 

Peter König interessiert, wie es zur Gründung des Vereins kam. „Durch die Lernbehinderung unserer jüngsten Tochter“, so Dagmar Peters. Im Laufe der Zeit fiel ihr auf, dass Eltern behinderter Kinder mit vielen Fragen allein gelassen würden. Ansprechpartner oder gebündelte Informationen gäbe es kaum.

 

„Deswegen habe ich vor 18 Jahren die Organisation gegründet, um betroffenen Eltern ein Netzwerk zu bieten. Wir wollen die Integration behinderter Menschen im schulischen und beruflichen Bereich fördern und leisten Unterstützung bei Problemen“.

 

„Was erwarten Sie von der Politik?“ Peter König will es genau wissen. Dagmar Peters und Rolf Tietenberg bringen ihre Forderungen auf den Punkt. „Die Rechte behinderter Menschen müssen umgesetzt und das Thema Inklusion endlich vorangebracht werden. Die Kinder sollen gemeinsam mit nicht behinderten Kindern beschult werden. Schließlich profitieren beide Seiten davon“. 

Do

08

Apr

2021

FDP-Kreisvorstand trifft Club der Altstadt-Wirte

„Wir halten durch, bis zum Schluss!“ Drei junge Gastronomen der Mönchengladbacher Altstadt, Hauke Jakob, Ugur Bilgic und Cem Akay, geben sich den Vertretern des FDP-Kreisvorstands gegenüber kämpferisch. Die Gastronomie am Alter Markt sei nach wie vor stabil. Sobald Corona-Verordnung und Wetter es zuließen, werde die Außengastronomie öffnen.

 

Dann berichten sie, dass sie bereits zwei Mal wegen der Schließungen das komplette Lager entsorgen mussten, jedes Mal 30 bis 40 Fässer Bier, je Fass ca. 100,00 EUR. „Letztes Jahr musste erstmalig Hopfen entsorgen werden.“ Das habe es bisher noch nie gegeben. „Das Personal ist auch größtenteils weg.

Gerade die geringfügig Beschäftigten warten nicht, bis wir irgendwann wieder öffnen.“, fügt Cem Akay hinzu.

 

Peter König, FDP-Bundestagskandidat, sieht die hohen finanziellen Einbußen und stellt fest „Die Unterstützung der Gastronomie ist etwas ins Hintertreffen geraten.“. Die Gastronomen bemängeln, dass die finanziellen Hilfen vom Land nur schleppend ankämen, und sie ihre private Altersvorsorge bereits mit einfließen ließen. „Seit fünf Monaten haben wir keine Einnahmen mehr, die Diskothekenbesitzer, wie Ugur Bilgic mit seinem „Gräfen“ seit bereits 13 Monaten nicht mehr.“, so Hauke Jakob, Vorsitzender des Clubs der Wirte, und Ugur Bilgic fügt hinzu, „dass es unter Umständen keine Diskotheken und Bars mehr gibt, wenn die Pandemie vorbei ist.“ Derzeit arbeiten viele der Gastronomen angestellt in Unternehmen, um über die Runden zu kommen. Andreas Terhaag, Kreisvorsitzender und Abgeordneter im NRW-Landtag, sagt zu, sich um die Förderungen zu kümmern: „Hier muss die Politik nachbessern und Konzepte für die Gastronomie erarbeiten.“

 

Bezüglich der öffentlichen Förderungen sei allerding ein Ärgernis, dass bei jedem Unternehmer, der darauf zurückgreifen muss, ein Eintrag in Schufa und Creditreform erfolge.  Die Kreditwürdigkeit leide, auch wenn man nicht vor der Insolvenz stehe.

 

Die Beschlüsse der Ministerkonferenzen sind für die Wirte unrealistisch.

Entscheidungen von Monat zu Monat seien im Gastgewerbe nicht planbar. Wir gehen jetzt erstmal davon aus, im August wieder öffnen zu dürfen.“, so Cem Akay. Ulgur Bilgic wäre darüber froh. Sein „Gräfen“ werde für den Rest des Jahres sicherlich geschlossen bleiben. „Wir fühlen uns schon im Stich gelassen. So langsam lässt die Motivation nach.“, fügen die Gastronomen hinzu.

 

Ob die Stadt der Gastronomie helfen könne, will Andreas Terhaag wissen. Die Stadt habe sie letztes Jahr gut unterstützt, indem sie auf die Gebühren für die Außengastronomie verzichtet habe, teilen die Wirte mit. Auch das Ordnungsamt sei hilfsbereit gewesen, da die Situation viele neue Herausforderungen mit sich brachte.

 

Ein Konzept hat der Club der Wirte erarbeitet, wie eine ganzjährige Außengastronomie für alle aussehen kann. Es beinhaltet mehrere Optionen mit Kostenaufstellungen und bereits ein Feuerwehrkonzept. Hochwertige Sonnenschirme, die mit einem integrierten Heizsystem auch als Wetterschutz fungieren, sollen abends durch entsprechende Beleuchtung eine angenehme und gemütliche Atmosphäre schaffen. Eine erstklassige Bestuhlung und höhenverstellbarer Windschutz stehen ebenfalls auf dem Plan. Überhaupt dürften Außenbestuhlungen in Zukunft ein wichtiger Bestandteil von Gastronomie und Hotellerie werden.

 

„Mönchengladbach hat sich weiterentwickelt, der Ruf ist gut, auch für die Altstadt.“, sind sich die Gastronomen einig. Viele Aktionen haben sie bereits durchgeführt, z. B. Sommerfeste, Frühjahrsputz auf der Waldhausener Straße oder die Lampenschirm-Aktion, damit sich die Menschen auch bei Dunkelheit in der Altstadt wohl fühlen.

 

Der „Club der Wirte“ besteht bereits seit über 10 Jahren. Gertrud Müller, FDP-Kreisvorstandsmitglied, interessiert die heutige Organisation. Knapp 20 Gastronomen und Hoteliers gehören zum Club. Die Zusammenarbeit sei sehr gut, man helfe sich gegenseitig, Missgunst käme nicht auf, so Hauke Jakob. Man habe bereits viel in Digitalisierung investiert, um bei der Eröffnung die Corona-Maßnahmen umzusetzen. So gäbe es beispielsweise QR-Codes auf den Tischen. Ugur Bilgic setzte im „Gräfen“ bereits vor der Pandemie Codes auf Bildschirmen ein, damit alle Gäste registriert werden.

 

Trotz der derzeitigen Ärgernisse und Enttäuschungen – Optimismus und den Idealismus für das Gastronomiegewerbe haben sich alle drei erhalten. „Wir wollen nur unseren Alltag zurück und arbeiten.“ Zum Schluss kommt ein

Dankeschön: „Gut, dass die Politik Interesse hat und die Wirte nicht vergisst.“ Mut und eine große Portion Zuversicht– bewundernswert! 

Di

30

Mär

2021

Andreas Terhaag MdL: Mönchengladbach erhält 226.333 Euro für Denkmalpflege

Die NRW-Koalition aus FDP und CDU verdoppelt die Förderung von Denkmalschutz und -pflege. Die Mittel für ganz Nordrhein-Westfalen steigen um 13 Millionen Euro auf 26,7 Millionen Euro. Damit werden sowohl Maßnahmen für dringende Sanierung als auch für kleinere Anpassungen unterstützt. Insgesamt 197 Städte und Gemeinden werden gezielt gefördert.

 

"Ich freue mich, dass Mönchengladbach von der Förderoffensive der NRW-Koalition für Denkmäler profitiert und insgesamt 226.333 Euro für die Pflege von Denkmälern erhält. Denkmäler geben auch unserer Region einen besonderen Charakter. 

 

Die Förderung ist auch eine besondere Anerkennung für alle, die hier in Mönchengladbach in der Denkmalpflege aktiv sind. Ohne das Engagement der zahlreichen Privatpersonen, der ehrenamtlichen Initiativen und der versierten Fachleute wäre diese Aufgabe kaum zu bewältigen. Diesen Einsatz fördern wir gerne", erklärt Terhaag.