"Man verwaltet sich zu Tode"-Arbeiter-Samariter-Bund spricht mit FDP-Bundestagskandidat Peter König

                                                                                                                                                     07. Mai 2021

Maik Hell, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund RV Niederrhein e.V. (ASB) spricht Klartext. Er erwarte von der Politik, dass sie die hohen bürokratischen Hürden aus dem Weg räume. Diese würden insbesondere in der Pflege und der ambulanten Pflege immer mehr zum Problem. Zu den Abläufen berichtet Maik Hell, dass die pflegebedürftigen Menschen auch - neben den üblichen Leistungen - Zeit, Liebe, Fürsorge und Aufmerksamkeit bedürften. Sie sähen täglich unter Zeitdruck stehende Pflegefachkräfte. Patienten können mittlerweile per Handy-Klick die Leistungen bestätigen. Trotzdem müssen zum Ende des Monats vom Kunden unterschriebene Leistungsnachweise noch an die Kranken- und Pflegekassen zur Abrechnung übersandt werden. „Soweit zur Digitalisierung“ ergänzt Maik Hell.

 

Peter König versteht die Forderung nur zu gut. Die Bürokratie habe immer mehr zugenommen. Diese Erfahrung machte er auch während seines Berufslebens.

„Welche Leistungen enthalten die einzelnen Pflegestufen?“ Peter König fehlt eine gewisse Transparenz. „Die Patienten wissen doch zumeist nicht, welche Ansprüche sie haben“. Sie dürften aber nicht zur Ware werden.

 

Durch den Gesetzgeber gewünschte marktwirtschaftliche Strukturen seien in der Pflege unter den derzeitigen Bedingungen nicht möglich, so Maik Hell. Sollten diese geschaffen werden, so sollte man nicht um jeden Cent mit den Kranken- und Pflegekassen ringen müssen. Maik Hell hat eine Lösung parat. Man gäbe eine für seinen Dienst auskömmliche Kalkulation ab, und weise auf Bitten der Kassen die Verwendung auch gerne nach. „Freier Wettbewerb auch im Pflegebereich, das wäre gut. Gewinne müssten allerdings reinvestiert werden“.

 

Das Leistungsspektrum des ASB geht weit über Pflege und Betreuung hinaus. Angeboten werden u. a. Tagespflege, ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen, Haus- und mobiler Notruf, Notfallrettung, Krankentransport, Sanitätsdienste und Erste-Hilfe-Ausbildung.

 

Sino Klaßen, Leiter Einsatzdienste, berichtet, dass im ASB auch eine Einsatzeinheit des Katastrophenschutzes des Landes Nordrhein-Westfalen beheimatet ist. „Seit 2019 sind wir auch in der Notfallrettung aktiv, und 2020 kam der qualifizierte Krankentransport dazu.“ Marc Hoffmann, Mitglied des Vorstandes, ergänzt: „Wir sind ein verlässlicher Partner der Ordnungsbehörden vor Ort“. Stolz sind sie auch darauf, dass es seit 2018 die eigene Jugendvertretung RV Niederrhein e.V. gibt.

 

Eine Bitte äußern alle Drei: „Dass die Menschen nicht für jede Kleinigkeit den Notdienst anrufen“. Das sei heutzutage leider zur Gewohnheit geworden. „Wir kommen und helfen sehr gerne, aber bitte in Notsituationen. Auch unsere Tage haben nur 24 Stunden“, so Sino Klaßen. Das soll nicht heißen, dass man in der Not nicht helfe, stellt Marc Hoffmann klar, aber Kleinigkeiten seien nichts für die Notfallrettung. „Dazu bieten wir der Bevölkerung die Möglichkeit, einen Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren. Ein Jeder ist willkommen“.

 

Zum Ende des Gesprächs interessiert Peter König die heutige Organisation des ASB. Maik Hell berichtet, dass sich der als gemeinnützig und mildtätig anerkannte ASB als sozialer Dienstleister sieht. Sein Gebiet umfasst den Bezirk Mönchengladbach, die Kreise Viersen und Kleve. Unterstützt wird der ASB von ehrenamtlich Aktiven und von rund 6000 fördernden Mitgliedern. „1974 gründete der ASB sich neu in Rheydt. 1976 entstand im Zuge der kommunalen Neuordnung der Ortsverband Mönchengladbach, heute Regionalverband Niederrhein e.V.“ teilt Maik Hell mit. „Der Gesamtverband des ASB wird heute von rund 1,3 Millionen Menschen unterstützt. Wir bedanken uns recht herzlich für das Vertrauen“.

Keine Ausgrenzung von behinderten Kindern bei der Bildung

26. April 2021

 

FDP-Bundestagskandidat Peter König spricht mit Vertretern von "Gemeinsam Leben und Lernen Mönchengladbach e.V."

 

„Das Thema Inklusion muss in der Gesellschaft verankert werden. Alle Kinder mit Behinderung haben das Recht auf ein inklusives Schulsystem“, so Dagmar Peters, Vorsitzende des Vereins „Gemeinsam Leben und Lernen Mönchengladbach e.V.“. Ihr Vertreter Rolf Tietenberg ergänzt, dass Eltern behinderter Kinder sich mehr Austausch mit den politisch Verantwortlichen wünschen.

 

Die jüngste Tochter von Dagmar Peters wurde vor 27 Jahren mit einer Lernbehinderung geboren. Sie ging in die Gesamtschule Volksgarten und hat den Schulabschluss nach der 9. Klasse. Weiterführende Schulen nahmen zum damaligen Zeitpunkt nur selten behinderte Kinder auf. Dem Ehepaar Peters, Eltern von vier Töchtern, war wichtig, dass ihr Kind auch als Erwachsene am allgemeinen Leben teilnehmen konnte, zumal sie es zur Selbständigkeit erzogen hatten. „Leider war es nicht möglich, am ersten Arbeitsmarkt eine geeignete Ausbildungsstätte zu finden. Zurzeit arbeitet unsere Tochter bei Hephata“, berichtet Dagmar Peters.

 

Der jüngste von drei Söhnen von Rolf Tietenberg kam vor 13 Jahren mit Trisomie 21 zur Welt. In den Kindergarten durfte der Junge noch in die Regeleinrichtung im Nachbarort.  Weil die wohnortnahe Grundschule ihn nicht aufnehmen konnte, kam er in die Montessori-Grundschule. „Dort wurde er seinen Neigungen entsprechend gut gefördert“, teilt Rolf Tietenberg mit.

 

Inzwischen besuche der Sohn die Theo-Hespers-Gesamtschule, in der inklusiver Unterricht ebenfalls erfolgreich umgesetzt wird.

 

Die Aufnahme behinderter Kinder an Grundschulen erfolgt zumeist ohne größere Probleme. Schwieriger wird es ab der 5. Klasse beim Wechsel in die weiterführende Schule, so die Erfahrungen. Viele Schulen haben keine Inklusionskonzepte, auch Sonderschulpädagogen fehlen. Aus Sicht von Dagmar Peters und Rolf Tietenberg wäre es erstrebenswert, die Lehrerausbildung zu ergänzen, damit der Umgang mit behinderten Kindern einfließen kann.

 

Wie die beruflichen Perspektiven seien, möchte Peter König, Bundestagskandidat der FDP, wissen. „In Mönchengladbach gibt es gute Integrationsfachbetriebe, die auch ausbilden“. Dagmar Peters bedauert, dass es noch zu wenige sind.

 

Peter König interessiert, wie es zur Gründung des Vereins kam. „Durch die Lernbehinderung unserer jüngsten Tochter“, so Dagmar Peters. Im Laufe der Zeit fiel ihr auf, dass Eltern behinderter Kinder mit vielen Fragen allein gelassen würden. Ansprechpartner oder gebündelte Informationen gäbe es kaum.

 

„Deswegen habe ich vor 18 Jahren die Organisation gegründet, um betroffenen Eltern ein Netzwerk zu bieten. Wir wollen die Integration behinderter Menschen im schulischen und beruflichen Bereich fördern und leisten Unterstützung bei Problemen“.

 

„Was erwarten Sie von der Politik?“ Peter König will es genau wissen. Dagmar Peters und Rolf Tietenberg bringen ihre Forderungen auf den Punkt. „Die Rechte behinderter Menschen müssen umgesetzt und das Thema Inklusion endlich vorangebracht werden. Die Kinder sollen gemeinsam mit nicht behinderten Kindern beschult werden. Schließlich profitieren be

FDP-Kreisvorstand trifft Club der Altstadt-Wirte

08.04.2021

 

„Wir halten durch, bis zum Schluss!“ Drei junge Gastronomen der Mönchengladbacher Altstadt, Hauke Jakob, Ugur Bilgic und Cem Akay, geben sich den Vertretern des FDP-Kreisvorstands gegenüber kämpferisch. Die Gastronomie am Alter Markt sei nach wie vor stabil. Sobald Corona-Verordnung und Wetter es zuließen, werde die Außengastronomie öffnen.

 

Dann berichten sie, dass sie bereits zwei Mal wegen der Schließungen das komplette Lager entsorgen mussten, jedes Mal 30 bis 40 Fässer Bier, je Fass ca. 100,00 EUR. „Letztes Jahr musste erstmalig Hopfen entsorgen werden.“ Das habe es bisher noch nie gegeben. „Das Personal ist auch größtenteils weg.

Gerade die geringfügig Beschäftigten warten nicht, bis wir irgendwann wieder öffnen.“, fügt Cem Akay hinzu.

 

Peter König, FDP-Bundestagskandidat, sieht die hohen finanziellen Einbußen und stellt fest „Die Unterstützung der Gastronomie ist etwas ins Hintertreffen geraten.“. Die Gastronomen bemängeln, dass die finanziellen Hilfen vom Land nur schleppend ankämen, und sie ihre private Altersvorsorge bereits mit einfließen ließen. „Seit fünf Monaten haben wir keine Einnahmen mehr, die Diskothekenbesitzer, wie Ugur Bilgic mit seinem „Gräfen“ seit bereits 13 Monaten nicht mehr.“, so Hauke Jakob, Vorsitzender des Clubs der Wirte, und Ugur Bilgic fügt hinzu, „dass es unter Umständen keine Diskotheken und Bars mehr gibt, wenn die Pandemie vorbei ist.“ Derzeit arbeiten viele der Gastronomen angestellt in Unternehmen, um über die Runden zu kommen. Andreas Terhaag, Kreisvorsitzender und Abgeordneter im NRW-Landtag, sagt zu, sich um die Förderungen zu kümmern: „Hier muss die Politik nachbessern und Konzepte für die Gastronomie erarbeiten.“

 

Bezüglich der öffentlichen Förderungen sei allerding ein Ärgernis, dass bei jedem Unternehmer, der darauf zurückgreifen muss, ein Eintrag in Schufa und Creditreform erfolge.  Die Kreditwürdigkeit leide, auch wenn man nicht vor der Insolvenz stehe.

 

Die Beschlüsse der Ministerkonferenzen sind für die Wirte unrealistisch.

Entscheidungen von Monat zu Monat seien im Gastgewerbe nicht planbar. Wir gehen jetzt erstmal davon aus, im August wieder öffnen zu dürfen.“, so Cem Akay. Ulgur Bilgic wäre darüber froh. Sein „Gräfen“ werde für den Rest des Jahres sicherlich geschlossen bleiben. „Wir fühlen uns schon im Stich gelassen. So langsam lässt die Motivation nach.“, fügen die Gastronomen hinzu.

 

Ob die Stadt der Gastronomie helfen könne, will Andreas Terhaag wissen. Die Stadt habe sie letztes Jahr gut unterstützt, indem sie auf die Gebühren für die Außengastronomie verzichtet habe, teilen die Wirte mit. Auch das Ordnungsamt sei hilfsbereit gewesen, da die Situation viele neue Herausforderungen mit sich brachte.

 

Ein Konzept hat der Club der Wirte erarbeitet, wie eine ganzjährige Außengastronomie für alle aussehen kann. Es beinhaltet mehrere Optionen mit Kostenaufstellungen und bereits ein Feuerwehrkonzept. Hochwertige Sonnenschirme, die mit einem integrierten Heizsystem auch als Wetterschutz fungieren, sollen abends durch entsprechende Beleuchtung eine angenehme und gemütliche Atmosphäre schaffen. Eine erstklassige Bestuhlung und höhenverstellbarer Windschutz stehen ebenfalls auf dem Plan. Überhaupt dürften Außenbestuhlungen in Zukunft ein wichtiger Bestandteil von Gastronomie und Hotellerie werden.

 

„Mönchengladbach hat sich weiterentwickelt, der Ruf ist gut, auch für die Altstadt.“, sind sich die Gastronomen einig. Viele Aktionen haben sie bereits durchgeführt, z. B. Sommerfeste, Frühjahrsputz auf der Waldhausener Straße oder die Lampenschirm-Aktion, damit sich die Menschen auch bei Dunkelheit in der Altstadt wohl fühlen.

 

Der „Club der Wirte“ besteht bereits seit über 10 Jahren. Gertrud Müller, FDP-Kreisvorstandsmitglied, interessiert die heutige Organisation. Knapp 20 Gastronomen und Hoteliers gehören zum Club. Die Zusammenarbeit sei sehr gut, man helfe sich gegenseitig, Missgunst käme nicht auf, so Hauke Jakob. Man habe bereits viel in Digitalisierung investiert, um bei der Eröffnung die Corona-Maßnahmen umzusetzen. So gäbe es beispielsweise QR-Codes auf den Tischen. Ugur Bilgic setzte im „Gräfen“ bereits vor der Pandemie Codes auf Bildschirmen ein, damit alle Gäste registriert werden.

 

Trotz der derzeitigen Ärgernisse und Enttäuschungen – Optimismus und den Idealismus für das Gastronomiegewerbe haben sich alle drei erhalten. „Wir wollen nur unseren Alltag zurück und arbeiten.“ Zum Schluss kommt ein

Dankeschön: „Gut, dass die Politik Interesse hat und die Wirte nicht vergisst.“ Mut und eine große Portion Zuversicht– bewundernswert! 

FDP-Bundestagskandidat Peter König im Gespräch mit Sinan Heesen, Pächter in der Kaiser-Friedrich-Halle

29. März 2021

 

 

„Wir schaffen das!“ Sinan Heesen, neuer Pächter in der Kaiser-Friedrich-Halle, zeigt sich im Gespräch mit FDP-Bundestagskandidat Peter König optimistisch, obwohl er eigentlich vor Ostern den Biergarten eröffnen wollte. Daraus wird erst einmal nichts, Corona macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Peter König zeigt Verständnis. „Die Gastronomie hatte zu Beginn der Pandemie die Hygienekonzepte bereits gut umgesetzt und viel Geld investiert. Warum nicht mit entsprechendem Abstand draußen sitzen? Die Menschen wollen doch auch endlich wieder raus.“

 

Seine Entscheidung zur Kaiser-Friedrich-Halle, so Sinan Heesen, sei schon vor der Pandemie gefallen. Im Sommer 2019 habe er bereits den Zuschlag erhalten für sein „ninety nine“, wie das Restaurant heißen wird. „Trotzdem muss man als Unternehmer optimistisch sein, was wagen und mal einen Schritt mehr gehen.“ Ihn freut, dass er seine Mitarbeiter*innen fast alle aus der Kurzarbeit holen konnte. „Meine Leute sind beschäftigt. Sie bereiten die Veranstaltungen vor, die wir im TIG und an sonstigen Standorten wieder anbieten, sobald wir dürfen. Es musste einiges verschoben werden, aber das haben wir hinbekommen.“ Dann verrät er Peter König, ihm sei wichtig, niemanden aus seinem eingespielten Team zu verlieren. Immerhin bestehe sein Unternehmen, die Heesen-Gruppe, im Februar 2022 bereits 10 Jahre. 

 

Anfang Juni soll das „ninety nine“ zunächst für Familie und Freunde zum Testessen öffnen. Die Eröffnung ist dann für den 14. Juni geplant. Peter König interessiert, wie das Angebot aussehen soll. Keine große Speisekarte soll es sein, verrät Sinan Heesen, eine eher kleine Karte mit Vor-, Haupt- und Nachspeisen, saisonmäßig angepasst. Dazu soll es edle Weine, Spirituosen und – wie es sich für den Niederrhein gehört – auch Biere geben. Außerdem plane er sonntags einen Familien-Brunch. Ohne die Corona-Situation könne er immerhin 124 Personen bewirten.

 

Mit einem verschmitzten Lächeln verrät Sinan Heesen zum Schluss: „Ich habe den Start meiner Selbständigkeit mit Hilfe meiner Familie begonnen. Sie gab mir den Betrag für die GmbH-Gründung.“ Peter König stellt fest: „Mit Ihrem Engagement werden Sie noch viel erreichen.“ Sinan Heesen, nicht nur ein toller Unternehmer, auch ein äußerst sympathischer Mensch. Viel Erfolg!

Können Geimpfte Corona übertragen? Antwort des Bundesministeriums für Gesundheit irritiert FDP-Bundestagskandidat Peter König

22. März 2021

 

Zu welchem konkreten Zeitpunkt das Bundesgesundheitsministerium bzw. das Robert-Koch-Institut eine Festlegung träfe, ob eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch geimpfte oder von dem Virus genesene Personen möglich sei, wollte Wolfgang Kubicki, stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender, wissen. Die Antwort des Bundesministeriums für Gesundheit an Wolfgang Kubicki stellt Peter König, FDP-Kandidat für den Bundestag, nicht zufrieden.

 

Die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums an Wolfgang Kubicki: „Eine Festlegung, ob eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch geimpfte oder von dem Virus genesene Personen möglich ist, kann erst zum Zeitpunkt der Auswertung von diesbezüglichen aussagekräftigen wissenschaftlichen Studien erfolgen. Bezüglich der Übertragbarkeit von SARS-CoV-2 durch Genesene ist z. B. die Frage einer möglichen Re-Infektion, ggfs. durch neue Virusvarianten, noch unklar.“ Zitat Ende.

 

Peter König zeigt sich enttäuscht. „Ein engagiertes und effektives Krisenmanagement sieht anders aus. Die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums lässt die Bevölkerung weiterhin im Unklaren. Wieso werden diese Fragen, die nach einem Jahr Pandemie auf der Prioritätenliste weit oben stehen müssten, nicht schnellstens geklärt?“. Die Frage ist allerdings berechtigt. Die Antworten würden wenigstens etwas Licht in den Tunnel bringen.

Schrittweise Öffnungen – FDP-Bundestagskandidat sieht positive Signale für Bevölkerung

08. März 2021

 

„Die von der FDP seit langem vorgeschlagenen schrittweisen Lockerung der Corona-Beschränkungen hat endlich begonnen.“, so FDP-Bundestagskandidat Peter König. Kanzlerin und Länderchefs senden mit ihren am 03. März getroffenen Beschlüssen ein positives Signal an die Bürger*innen. Klar ist, der Gesundheitsschutz hat oberste Priorität, aber die Bevölkerung muss auch Perspektiven haben.

 

Für Peter König steht fest: „Vor allem ist es ein positives Signal für alle Einzelhändler*innen, die trotz des hohen Aufwandes aufgrund der Terminvergaben etc. ein kleines Licht der Hoffnung am Ende des Tunnels sehen.“

 

Das zwar kalte, aber sonnige Wetter zieht die Menschen ins Freie. Peter König fordert: „Daher wäre wichtig, zunächst die Außengastronomie schnellstmöglich zu öffnen und im nächsten Schritt auch Restaurants und Hotels.“

Einzelhandel als Pandemietreiber? FDP-Bundestagskandidat informiert sich vor Ort

04. März 2021

 

Der Bundestagskandidat der FDP Peter König wollte es genau wissen. Kann der Einzelhandel unter bestimmten Voraussetzungen öffnen, und wenn ja, mit welche Vorkehrungen?

 

Die Stimmung bei den Einzelhändlern ist alles andere als gut. Hygienekonzepte liegen seit längerem vor, öffnen dürfen sie trotzdem noch nicht. „In meinem Lager liegt Frühjahrs- und Sommerware für über 80.000 Euro“, so die Inhaberin eines kleinen Geschäfts, „die wurde bereits letzten Juni auf den Fachmessen geordert und wird derzeit sukzessive ausgeliefert. Wohin mit allem?“. Die Vorbestellung mit Abholung an der Ladentür helfe zwar, jedoch komme man bei weitem nicht an die Umsätze bei Öffnungszeiten heran. In den Geschäften liegt die Ware sozusagen als totes Kapital.

 

Peter König zeigt Verständnis. Ob die Fördergelder des Bundes in Anspruch genommen wurden? Die Antworten stellen ihn nicht zufrieden. Ja, aber die Beantragung sei sehr kompliziert. Außerdem wisse man nicht, ob und was zurückgezahlt werden müsse, so die einhellige Meinung.

Dabei hatte der Einzelhandel bereits vorgesorgt, unter anderem mit der Umsetzung von Hygienekonzepten und Plänen zu Öffnungen auf Termin.   

 

Enttäuschung mischt sich auch über die Gewerkschaften mit. „Warum vereitelt die Gewerkschaft die verkaufsoffenen Sonntage?“ wird Peter König gefragt. Durch diese Öffnungen bietet sich sowohl die geforderte Belebung der Innenstädte an, als auch die Möglichkeit, entstandenen Umsatzverlust wenigstens ansatzweise auszugleichen. Peter König fühlt sich bestätigt. „Die FDP hat sich schon immer für Sonntagsöffnungen eingesetzt.“, bekräftigt er.

 

Mit dem Thema Online-Handel beschäftigte sich auch der Einzelhandel. Jedoch war sehr schnell klar, dass eine Plattform, die jeden Tag gepflegt und aktualisiert werden muss, bei den geringen Personaldecken nicht zu leisten ist. Man müsse eine zusätzliche Kraft dafür einstellen, so die Antwort.

 

Seit Beginn der Pandemie, also seit einem Jahr, sind die Umsätze einer Event-Managerin bei null. Alle Veranstaltungen wurden abgesagt, teilweise bereits für 2021. Wie geht es hier weiter? Die Eventbranche hofft - wieder einmal - auf die nächste Ministerpräsidentenrunde mit der Kanzlerin am 22. März. „Positiv ist, dass Kanzlerin und Ministerpräsidenten sich dem seit langem bestehenden Stufenplan der FDP angenähert haben.“, ergänzt Peter König.

 

Viel testen und schneller impfen, das wären die Lösungen. Stellt sich nur die Frage, wie und womit?

FDP-Bundestagskandidat Peter König fordert Umsetzung der Exit-Strategien

22. Februar 2021

 

Seit den Beschlüssen am 10. Februar regt sich zunehmend Widerstand, nicht nur in der Bevölkerung. Vertreter der Wirtschaft und selbst einige Ministerpräsidenten zeigen sich unzufrieden mit dem weiterhin verordneten Stillstand im Land. Wurde dieses Mal des Volkes Stimme gehört, der Bundestag? Mitnichten. Statt 50 gilt plötzlich als möglicher Inzidenzwert zu Lockerungen des Lockdowns der Inzidenz von 35. Und danach? Perspektiven fehlen weiterhin. Nur der FDP-Vorsitzende Christian Lindner legte bei den anschließenden Diskussionen einen 7-Punkte-Plan zur Exit-Strategie vor.

 

Peter König fordert die Verantwortlichen auf, nun endlich Vorschläge auf den Tisch zu legen. „Die Kanzlerin wäre gut beraten, unser Papier zur Umsetzung von Lockerungen mit heranzuziehen. Jetzt muss es jetzt heißen: Wir zünden das Licht bereits im Tunnel an, statt erst am Ende.“ Der Unterricht an Schulen hätte gemäß der FDP-Planungen bereits bei einem zwei Wochen stabil bleibenden Wert von unter 200 für den Wechselunterricht öffnen sollen. „Es ist nachgewiesen, dass Schulen keine Infektionsherde sind.“, resümiert Peter König.

 

Doch was beinhaltet das gesamte Strategie-Papier, dessen Umsetzung der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner forderte? Peter König berichtet, seine Partei hätte bereits bei einem sieben Tage stabil bleibenden Inzidenzwert unter 50 den Regelbetrieb in Kindertagesstätten wiederaufnehmen lassen, Handel, Gastronomie sowie Hotels unter Auflagen geöffnet und ein eingeschränktes Besuchsrecht in Krankenhäusern und Pflegeheimen erlaubt. „Sobald der Wert an 21 Tagen stabil unter 50 ist, erwarten wir die Öffnung von Theatern und Kinos unter Auflagen und höhere Teilnehmerzahlen bei religiösen Veranstaltungen. Auch kontaktarme Sportarten dürfen wieder ausgeführt werden.“, so Peter König. Man müsse den Menschen jetzt endlich eine Perspektive geben. „Wir dürfen die Bevölkerung nicht länger einsperren.“

FDP-Bundestagskandidat Peter König moniert fehlende Einbindung des Bundestags bei neuen Corona-Maßnahmen

25. Januar 2021

 

Peter König, Bundestagskandidat der FDP, sieht Deutschland auf einem guten Weg, die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. „Wir lernen seit fast einem Jahr das Virus und somit den Verlauf der Ansteckungen immer besser zu verstehen und zu bekämpfen. Das ist gut so.“, stellt er fest. Auch dem besonnenen Verhalten der Bürgerinnen und Bürger sei zu verdanken, dass die Neu-Infektionen seit Dezember zurückgingen.

 

Trotz allem hat die Bundeskanzlerin in den letzten Tagen im Einvernehmen mit den Länderchefinnen und -chefs die Maßnahmen zum Schutz der Einwohnerinnen und Einwohner vor Corona-Infektionen wieder erhöht. „Jedoch so notwendig eine weitere Bekämpfung des Virus auch ist, die Anhörung der Volksvertretung darf nicht außen vor bleiben.“, kritisiert Peter König. Mit der jetzt beschlossenen Verlängerung und teilweisen Verschärfung der Corona-Maßnahmen wurden die Rechte der Bundesbürgerinnen und -bürger wieder ignoriert. „Wir lernen leider nicht, sie in die Entscheidungsprozesse einzubinden. Wie sollen die Bürgerinnen und Bürger Maßnahmen akzeptieren, wenn ihre verbrieften Rechte immer wieder eingeschränkt werden, ganz ohne Parlamentsbeteiligung?“ Sollte er im September in den Bundestag einziehen, so hat es Peter König vor, wird er diese Frage auf seine Agenda setzen. Das Vertrauen in die Politik darf nicht verspielt werden.

FDP bereitet sich auf Bundestagswahl vor - Neustart für das Land nach der Pandemie

13. Januar 2021

 

Im September entscheidet sich, wer in den neu gewählten Bundestag einzieht. Ab jetzt heißt es für die Kandidatinnen und Kandidaten aller Parteien, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort durch Kompetenz und Glaubwürdigkeit zu überzeugen.  

 

Auch die FDP-Mitglieder in Mönchengladbach hoffen auf ein gutes Ergebnis ihres Kandidaten Peter König. Doch für welche Themen steht er? Wie beurteilt er die derzeitige Situation?

 

Als Diplom-Ingenieur war Peter König bis zu seinem Ruhestand leitender Angestellter in einem internationalen Maschinenbauunternehmen mit über 500 Beschäftigten tätig. Unter anderem leitete er den IT-Bereich. Daher ist ihm die jetzige Problematik bezüglich der unzureichenden Digitalisierung bestens bekannt. „Mit Beginn der Pandemie zeigte sich, dass der Ausbau der Digitalisierung in unserem Land trotz wiederkehrender Aufforderungen aus Wirtschaft und Bildungsinstituten vernachlässigt wurde. Es kann nicht sein, dass beispielsweise dem für die Corona-Fallzahlen zuständigen Robert-Koch-Institut die aktuellen Daten aus verschiedenen Gesundheitsämtern nicht zeitnah übermittelt werden können, weil es schlichtweg an technischer Ausstattung mangelt.“

 

Die bisherige Aufteilung auf verschiedene Bundesministerien zur Umsetzung von Digitalisierung habe sich nicht bewährt, so Peter König. „Wir sehen es derzeit daran, dass viele Schulen nicht auf digitales Unterrichten vorbereitet sind, weil es auch dort an der technischen Einrichtung fehlt.“ Er will sich für ein Digital-Ministerium einsetzen, wie es seine Partei bereits vor der letzten Bundestagswahl 2017 verlangte. 

 

Seine Forderung wird nicht nur viele Startups aufhorchen lassen, die ohnehin die unzureichende Digitalisierung im Land bemängeln.  

 

Peter König geht noch weiter. „Nach dem erneuten Herunterfahren der Wirtschaft wird es einige Zeit dauern, bis sich die kleinen und mittelständischen Unternehmen erholt haben. Und diese Spanne bis zu den Wahlen sollten die Verantwortlichen in der Regierung intensiv zum Abbau der ausufernden Bürokratie nutzen. Danach könnten in der nächsten Legislaturperiode die seit langem versprochenen Steuererleichterungen durchgesetzt werden.“

 

Weitere wichtige Themen, die in der nächsten Wahlperiode angepackt werden müssen, sind unter anderem die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und der Klimawandel. Peter König ist bereit, sich diesen schwierigen Aufgaben zu stellen.

Peter König vollendete sein 70. Lebensjahr!

01. Dezember 2020

 

Peter König, stellvertretender Kreisvorsitzender und Vorsitzender des Bezirksverbandes Süd feierte am 01. Dezember seinen 70. Geburtstag. In diesem Jahr ging es für Peter König politisch aufwärts.

 

Im August wählte der Kreisverband ihn zum Bundestagskandidaten. Im Ortsverband Süd wurde er erneut Bezirksvorsitzender und ist seit dem letzten Monat auch stellvertretender Bezirksvorsteher dort. Seine politischen Schwerpunkte sind die Stärkung des Einzelhandels und der Innenstädte sowie eine solide Finanzpolitik. Handel, Kultur und Wohnen müssen zu einer lebenswerten Symbiose verschmelzen, so seine Devise.

 

Wir gratulieren Peter König ganz herzlich zu seinem Geburtstag und wünschen ihm Erfolg, Glück und alles Gute. 

Nominierung des Bundestagskandidaten

14. August 2020

 

Die FDP Mönchengladbach hat in ihrer gestrigen Kreiswahlversammlung Peter König als Kandidaten  für  die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag für den Wahlkreis 109 – Mönchengladbach nominiert.

 

Peter König ist 69 Jahre alt und lebt seit vielen Jahren im Stadtteil Rheydt. Er ist studierter Diplomingenieur und war in verschiedenen Bereichen der mittelständischen Industrie in leitender Funktion tätig und nun im Ruhestand. Seit 2018 ist er zudem stellvertretender Kreisvorsitzender der Freien Demokraten Mönchengladbach.

 

In seiner Bewerbungsrede legte er einen Schwerpunkt auf Generationengerechtigkeit und Bürgerengagement:

 

„Was wir klar im Focus haben müssen ist die Generationengerechtigkeit. Wir dürfen den nachfolgenden Generationen keine Last aufbürden, die sie auf lange Zeit nicht stemmen können und sicherlich auch nicht wollen. Hier muss der Staat gerechte Wege finden, die einen fairen und überschaubaren Zeitraum für alle aufzeigen. Ich möchte an dieser Stelle einen Satz von Friederich Naumann zitieren: „Der Staat darf nicht alles, aber der Staat sind wir alle.“ Auch wenn sich einem der Kontext nicht sofort erschließt, verbindet er uns doch in dieser Demokratie, ob Jung oder Alt – wir alle sind der Staat.“.

 

Weitere Punkte seiner Bewerbungsrede bezogen sich auf die Themen Energie, Digitalisierung, Innovationen und Schaffung neuer Arbeitsplätze. 

 

Bei knapp 40 anwesenden Parteimitglieder*innen im Ernst-Christoffel-Haus in Rheydt wurde Peter König mit 72% zum Kandidaten gewählt.

Nun ist es offiziell. Mehrheitlich stimmten die fast 40 FDP-Mitglieder in der gestrigen Kreiswahlversammlung für den 69-jährigen Dipl.-Ing. Peter König als ihren Kandidaten für den nächsten Bundestag.

 

Vor der Wahl stellte sich Peter König den Anwesenden vor. Als Maschinenbau-Ingenieur führte ihn seine berufliche Laufbahn in leitende Positionen in verschiedene Bereiche von mittelständischen Unternehmen.

 

Mittlerweile im Ruhestand widmet sich Peter König als langjähriger stellvertretender Kreisvorsitzender und Vorsitzender des Ortsverbandes Süd verschiedenen Themen in seiner Partei.

 

Wie er in seiner Vorstellung angab, gelte sein Einsatz den Themen wie u. a. Digitalisierung und Innovationen. Auch Gerechtigkeit den nächsten Generationen gegenüber sind ihm ein großes Anliegen. Ihnen dürfe keine Last auferlegt werden, die sie über lange Jahre nicht stemmen könne und auch nicht wolle. „Hier muss der Staat gerechte Wege finden, die einen fairen und überschaubaren Zeitraum für alle aufzeigen.“, so Königs. Am Ende seiner Rede  zitierte er einen prägenden Satz von Friedrich Naumann: „Der Staat darf nicht alles, aber der Staat sind wir alle.“

 

Im anschließenden außerordentlichen Kreisparteitag verabschiedeten die Mitglieder nach konstruktiven Diskussionen der einzelnen Punkte auch ihr Kommunalwahlprogramm 2020. Andreas Terhaag, Kreisvorsitzender, dankte Achim Wyen und Peter König für die Zusammenführung und Ausarbeitung der in einzelnen Arbeitskreisen erstellten Programmpunkte. Um 23.30 Uhr beendete Andreas Terhaag die Sitzung mit einem Dank an alle Teilnehmer für den hervorragenden Meinungsaustauch und ihre Mitarbeit.